17. BOULEfestival Hannover

Grusswort – Anna Piquardt, Projektmanagerin

Liebe FestivalbesucherInnen, liebe BoulespielerInnen, liebe MitgestalterInnen – des Boulefestivals und des gesellschaftlichen Lebens der Stadt Hannover,
ich schreibe zum Ersten Mal ein Grußwort für das Boulefestival. Obwohl ich Sie als Gäste schon viele Male auf der Herrenhäuser Allee begrüßt habe. Ich bin mit dem Boulefestival, als eine feste, wenn auch familiär umstrittene, Konstante des gastronomischen Lebens des „La Provence“ groß geworden. Mit dem Projektmanagement fürs Boulefestival trete ich „mein kleines Erbe“ an.
Emotional ist das ganz sicher so zu sehen.

Die Vereinsgründung zum Boulefestival Hannover e.V. war keine einfache Geburt. Schön, dass dieser Prozess das gastronomische, sportliche und kulturelle mehr zusammen wachsen lässt. Ein großer Dank an dieser Stelle an alle, die sich auf ihre Art und Weise für den Erhalt des Boulefestivals eingesetzt haben. Möge es allen, auch in dieser neuen Konstellation, viel Freude bereiten.

Aktive Vereinsmitgleider werden ihre jeweiligen Kompetenzen zur Verschönerung des Boulefestivals einbringen. Die offene Bühne ist eines dieser Elemente, die für eine noch schönere Atmposphäre sorgen soll. Wenn Du/Sie Lust hast/haben Musik zu machen, zu jonglieren, zum Lachen zu bringen…zu zu – bist Du/Sie sehr herzlich dazu eingeladen. Über ein Budget verfügen wir dafür leider (noch) nicht. Aber Speis und Trank und die Möglichkeit mit dem Hut rumzugehen sind gegeben.

Als Projektmanagerin bin ich auch sehr froh, dass wir dieses Jahr Trockentoiletten haben (ecotoi aus Berlin – am Pfingstmontag wird persönlich jemand kommen, um Frage und Antwort zu stehen und über die sozialen Projekte in Indien zu berichten). Andrea Preissler von der Biowerkstatt wird die Fäkalien in Kooperation mit Transition Town Hannover weiter zu Terra Preta verarbeiten. Wir hoffen, dass die Trockentoiletten auch eine Anregung für den/die ein oder andere/n KleingärtnerIn sein kann. Zum Kultur des Wandel- Festivals kann sogar eine Trockentoilette gebaut werden.

Überhaupt bin ich froh, über die vielen Initiativen in Hannover, die sich für eine lebenswertere Welt einsetzen. Einige davon präsentieren sich live oder in diesem Programmheft. Hier noch mal die herzliche Einladung sich am Pfingstwochenende zu zeigen.

Da mir die Mapuche – Menschen der Erde – Vorbild geworden sind, selber wieder Mensch der Erde zu werden, will ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir neben den Jugendlichen PetanquespielerInnen aus Perpignan noch Besuch aus dem noch ferneren Süden - Chile - erwarten: Maria Teresa Curaqueo Loncón – Mapuche und traditionelle Weberin wird am Pfingstmontag um 14.00 den traditionellen Webstuhl der Mapuche vorstellen.
Insgesamt wird sie bis zum 8.7. in Deutschland sein (das gesamte Programm finden Sie auf: www.3wfhannover.de). Was am Pfingstwochenende sonst noch alles geschieht (es darf auch getanzt werden) entnehmen Sie dem Pfingstprogramm, in der Mitte dieser Broschüre.

Hinweisen möchte ich nur noch auf einen Programmpunkt: Am Donnerstag, den 5.6.2014 ist Veggie Tag (in Kooperation mit dem Umweltzentrum, Veganes Hannover und VEN).
"Fakten hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden." Aldous Huxley
Das betrifft auch das Leiden unzähliger Tiere.

So wünsche ich uns allen viel Mut den Tasachen unserer ver-rückten Welt ins Auge zu sehen, und viel Freude beim Heilen. Feste soll man feiern, Festivals auch!

Viel Spaß beim Boulespielen, und all den anderen schönen Dingen, die man auf der Lindenallee machen kann

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