BOULEfestival Hannover e.V.

Im August 2o14

Inklusion einfach: BOULE

Spiel und Sport

Im April dieses Jahres haben wir, der Verein Boulefestival Hannover e.V. eine Anzeige von der Lotto-Sport-Stiftung für unser Programmheft zugeschickt bekommen. Dort waren sporttreibende Menschen mit körperlichen Handicaps abgebildet. Da hat es Klick in den Gehirnwindungen gemacht, die für Soziales, Mitmenschliches, Gemeinschaftliches zuständig sind. Seit dieser Zeit träume ich die Zukunft des Boulespielens in Deutschland deutlich anders: Die Boulegemeinde wird nicht nur größer und größer. Sie schließt nun fast alle Menschen ein. Das Spiel Boule, der Sport Boule/Petanque scheint wunderbar geeignet zum Abbau von Barrieren zwischen Menschen mit erkennbaren Handicaps und jenen mit unerkennbaren Handicaps.

Anzeige der Lotto-Sport-Stiftung
Anzeige der Lotto-Sport-Stiftung

Es scheint so zu sein, dass kaum bis keine Nachteile für viele körperlich behinderte Mitmenschen beim Boule , sowohl das Spiel als auch den Sport betreffend, bestehen. Das ist phantastisch! Für geistig Gehandicapte trifft das wohl nur auf das Spiel zu, und da wohl oft auch „nur“ auf besonders zu entwickelnde Varianten.

Der Verein Boulefestival Hannover e.V. wird sich intensiv, freudvoll und möglichst ganzheitlich mit der Integration von Mitmenschen mit Handicaps ins Festivalgeschehen befassen. Wir werden versuchen, das wunderbare Thema möglichst breit anzugehen, alle möglichen PartnerInnen einzubinden.

Die in den Kommunen mit dem Thema „Soziale, sportliche Inklusion“ Betrauten, alle Stiftungen, die sich mit Sport – und Behindertensportförderung befassen, Behindertsportverbände, Spezialschulen usw..

Die Lebensqualität wird in Ländern, in denen Boulespielen zum Leben gehört, deutlich dadurch erhöht. Das Boulespielen steuert auf besonders einfache Art den Vereinsamungstendenzen unserer Zeit entgegen. Mit verblüffender Leichtigkeit fördert es Kontakte zwischen Jungen&Alten, Reichen& Ärmeren, Frauen&Männern, Menschen mit und ohne Handicaps. Das Haupthandicap beim Boulespielen sind verbissener Ehrgeiz und Mißachtung der gegnerischen Leistung. Und das Leugnen des Glücks. Diese, den Charakter des Spiels gefährdenden Gefühle sind den Südländern kaum bekannt. Da gibt es noch viel zu lernen.

Was gibt es zu bedenken?

Anmerkungen dazu nur für die positiven BedenkenträgerInnen: Der Spielkreis müsste für RollstuhlfahrerInnen größer sein. Manche TurnierSpielfeldgestaltungen müssten überdacht werden. Manche Vereinsgaststätte ist vielleicht nicht rollstuhlfahrergerecht.- Mehr fällt mir erst einmal nicht ein.

Die Vision könnte sich so fast unbehindert ihren Weg in die nahe Zukunft bahnen: Die Kommunen planen Bouleplätze in der Stadtlandschaft ein. Sie fördern Boule, als Spiel und Sport. Das Miteinanderleben wird heiterer und gesünder. Es grenzt niemanden aus.“ BouleInklusion“ braucht dauerhaft kein Programm. Anfangs braucht es AnregerInnen Und ÜberzeugerInnen. Also ....

Allez le Boule! Allez les reves! Oasis en tous lieux (Oasen an allen Orten)!

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